Studieren in der EU

 

Im Ausland zu studieren hat für viele Studenten einen ganz besonderen Reiz. Hier können sie Erfahrungen an anderen Hochschulen sammeln, können sich mit anderen Studenten austauschen und etwas von der Lehre im Ausland erfahren. Sie profitieren zudem in Bezug auf ihre Karriere ungemein von einem Semester im Ausland oder von der kompletten Absolvierung des Studiums. Viele Personalchefs sehen es gern, wenn ihre neuen Angestellten bereits Erfahrungen im Ausland mitbringen. Zum einen haben sie dadurch natürlich bessere Sprachkenntnisse, sie sind aber auch in der Lage, sich rasch in ungewohnte Situationen zu versetzen, zeigen Flexibilität und können ihre Erfahrungen vielleicht für das neue Unternehmen nutzen. Im Ausland studieren muss aber nicht immer nur heißen, dort wirklich komplett zu studieren. Auch ein Praktikum im Ausland ist möglich oder die Teilnahme an Veranstaltungen für junge Forscherinnen und Forscher, also beispielsweise die Bearbeitung eines Projektes oder ähnliches.

Doch vorab muss einiges geplant sein. Denn es muss natürlich feststellen, welcher Studiengang belegt werden soll und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Diese können von den Bedingungen, die im Inland für einen Studiengang gelten, abweichen, was zum Beispiel die Praktikumszeiten oder eventuelle Vorpraktika betrifft. Auch sollte sich der Student über den Abschluss informieren. Wird dieser in Deutschland später auch anerkannt oder muss eine zusätzliche Prüfung abgelegt werden, damit eine Anstellung im Unternehmen mit einem gültigen Abschluss möglich ist? Gerade im EU-Ausland dürfte das nicht allzu schwierig sein, denn hier werden inzwischen fast alle Studiengänge als Bachelorstudiengänge angeboten, so dass die internationale Anerkennung schon einmal gegeben ist. Wer möchte, kann auch den Bachelor im Inland ablegen und studiert im Ausland auf den Master. Dieser ist ebenfalls international anerkannt.

Zur Vorbereitung des Auslandsstudiums gehört zudem die Suche nach einer Unterkunft. Und, was nicht zu vergessen ist, die Sprache muss so perfekt gesprochen werden, dass der Student der Lehre und Forschung auch folgen kann und es keine Verständigungsprobleme gibt.