Forschen in der EU

 

Neben dem Studium im Ausland ist es für Studenten auch möglich, zu einem reinen Forschungsaufenthalt ins Ausland zu gehen. Das kommt in erster Linie für Studenten in Frage, die bereits einen Abschluss haben und die zum Beispiel eine Dissertation anfertigen wollen oder für den Master weiterstudieren und forschen wollen. Im Rahmen der Austauschprogramme kann es aber auch sein, dass ein Student während eines Semesters für einige Zeit ins Ausland gehen kann und dort an einem Forschungsprojekt teilnimmt. Die Vorlesungen und Prüfungen, die er während dessen in Deutschland verpasst, muss er aber nachholen, wenn er dennoch wie gewünscht seinen Abschluss machen möchte.

Für Forscherinnen und Forscher kommen verschiedene Hochschulen und Institute in Frage, wobei auf die Auswahl zu achten ist, wenn Förderungen in Anspruch genommen werden sollen. Es kann zum Beispiel sein, dass es für ausgeschriebene Projekte Fördergelder gibt, von denen der Forscher profitieren kann - zum Beispiel für die Unterbringung und allgemeine Lebenshaltungskosten vor Ort - diese müssen sich aber an strengen Richtlinien orientieren. Wer sich für einen Forschungsaufenthalt im Ausland interessiert, sollte zudem die benötigte Sprache ausreichend gut beherrschen, zumindest aber des Englischen so mächtig sein, dass damit eine problemlose Verständigung möglich ist.

Hier ist nicht nur die Umgangssprache gefragt, sondern auch das Fachvokabular muss beherrscht werden. Zudem muss geklärt werden, welche Voraussetzungen formeller Art zu erbringen sind. Ist ein Visum für den Aufenthalt nötig und wenn ja, ab welcher Aufenthaltsdauer? Wo ist es zu beantragen? Wo kann der Forscher oder die Forscherin für die Dauer des Aufenthalts untergebracht werden? Das sind nur wenige Fragen, die sich jemand, der im Ausland forschen möchte, stellen muss. Eine gute Anlaufstelle für Fragen dieser Art ist der Deutsche Akademische Auslandsdienst, der DAAD, der sich mit allen Dingen rund um den Aufenthalt im Ausland für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen befasst und auch im Internet zu finden ist.

Das Spekulum gibt es für verschiedene Einsatzgebiete. So wird es unter anderem von Gynäkologen eingesetzt, die damit vaginale Untersuchungen durchführen. Auch der Hals-Nasen-Ohrenarzt verwendet ein solches medizinisches Gerät bei der Untersuchung des Nasenraumes. Es besteht aus zwei Teilen, die gespreizt werden können, womit einen Entfaltung des Gewebes möglich ist. In der Proktologie werden so genannte Rektalspekula eingesetzt. Nach dem Gebrauch wird das Spekulum aus Metall desinfiziert, es sind aber auch Modelle aus Kunststoff für die einmalige Verwendung erhältlich.

Mischbare Flüssigkeiten können durch rühren homogenisiert werden. Außerdem ist es so möglich, feste Teilchen in flüssigen Stoffen aufzwirbeln. Die Unterschiede, die zwischen den einzelnen Stoffen hinsichtlich Konzentration und Temperatur bestehen, werden durch das Rühren ausgeglichen. Zudem kann durch Rühren der Vorgang des Lösens beschleunigt werden. Selbst chemische Reaktionen werden beschleunigt, wenn die Flüssigkeiten gerührt werden. Vor allem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie findet das Rühren Anwendung, auch in der Bio- und Lebensmitteltechnologie ist Rühren ein häufig benutzter Vorgang.